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Lügde 2015 auf der Ziellinie

Es ist soweit ! Ein Jahr nach der Auftaktveranstaltung zu "Lügde 2015" am 12.3.2008 können die abschließenden Ergebnisse eines intensiven Planungs- und Beteiligungsprozesses zur Revitalisierung des Historischen Stadtkerns Lügde präsentiert werden.

Zusammen mit engagierten Bürgern(innen) haben Planer und Verwaltung in den vergangenen zwölf Monaten an verschiedenen Konzepten gearbeitet und einen Konsens gefunden, mit welchen Maßnahmen die Altstadt Lügde zukunftsfähig gemacht werden soll.

 Hervorragende Ideen zu den Themenfeldern

  • Wohnen und Wohnumfeld
  • Verkehr
  • Einzelhandel
  • Sport, Spiel, Freizeit (Emmerauenpark)

wurden entwickelt. Abschließend sollen nun die erarbeiteten Vorschläge zusammenfassend vorgestellt werden. Damit ist die Phase I des Stadtentwicklungsprojektes beendet. Nun gilt es, die Konzepte umsetzungsreif zu machen, einen Zeitplan aufzustellen und die Finanzierung zu sichern.

Alle interessierten Bürger(innen) und Mitarbeiter(innen) am Stadtentwicklungsprojekt sind herzlich eingeladen , an dieser Abschlussveranstaltung am

Dienstag, den 24. März 2009, um 19.00 Uhr, im Hotel "Westfälischer Hof", Lügde, Bahnhofstr. 25,

teilzunehmen.

Einladung zum 3. Arbeitskreis “Wohnen und Verkehr”

Zur 3. und abschließenden Beratung wird sich der Arbeitskreis "Wohnen und Verkehr" am

Dienstag, den 2. Dezember 2008, um 19.00 Uhr, im Klostersaal Lügde, Mittlere Str. 2,

treffen. Noch einmal wird zunächst die Umgestaltung der "Mittleren Straße" erörtert nachdem die Konzeption auf Grund der letzten Bürgerbeteiligung zwischenzeitlich verfeinert und ergänzt wurde. Schwerpunkt der Beratung wird dann aber das Thema "Wohnen in der Altstadt Lügde" sein. Nach  einer Analyse und Bewertung der heutigen Situation sollen Maßnahmenvorschläge zur Umgestaltung und Verbesserung des Wohnumfeldes vorgestellt werden. Anhand der Darstellung beispielhafter Einzelmaßnahmen wird verdeutlicht, wie das Wohnen im historischen Stadtkern attraktiver werden kann. Mit dieser Arbeitskreissitzung nähert sich das Stadtentwicklungsprojekt seiner abschließenden Bearbeitung. Das Gesamtkonzept, in dem auch die Bausteine "Emmerauenpark" und "Einzelhandel" integriert sind, soll voraussichtlich Ende Januar 2009 präsentiert werden.

Entwicklungskonzept “Emmerauenpark” steht

Nach einer weiteren Zusammenkunft des Arbeitskreises "Emmerauenpark" am Dienstag, den 11.11.2008, kann der erste Baustein des Stadtentwicklungsprojektes "Lügde 2015" als vorläufig abgeschlossen betrachtet werden.

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Unter wiederum reger Beteiligung haben die Teilnehmer noch einmal die zusammenfassende Darstellung der gemeinsam entwickelten Ideen für einen Sport-, Spiel- und Freizeitbereich entlang der "Stadt-Emmer" in Lügde beraten und als Zielsetzung ausgegeben. Detlev Sönnichsen vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Minden hatte ein übergroßes Poster und Handouts für die Mitglieder des Arbeitskreises mitgebracht, in dem die Intention, das Vorhaben selbst und auch die zu erwartenden Kosten dargestellt sind. Die Kostenschätzung sieht Investitionen in Höhe von 750.000 € vor.

Günter Loges vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Lügde betonte, dass es in den nächsten Schritten darum gehe, die Auswirkungen auf Natur und Landschaft zu untersuchen und Wege zur Finanzierung der Maßnahme zu finden. Hier zähle er auf die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Zusammenwirken mit den ebenfalls bearbeiteten Themen Verkehr, Wohnen und Einzelhandel in der Lügder Altstadt besitze die Stadt Lügde nun ein Gesamtkonzept, dass als primäre Voraussetzung für eine Förderung gelte. Hinsichtlich der Erfüllung der Ansprüche nach den gerade neu erlassenen Richtlinien sei die Stadt Lügde deshalb bestens aufgestellt. Wenn es Fördermittel gäbe, könne der Emmerauenpark schon im übernächsten Jahr Wirklichkeit werden.

Abschließend vereinbarten die Teilnehmer, dass die allseits positiv und konstruktiv aufgenommene Art der Bürgerbeteiligung auch in der weiteren Vorbereitung und Umsetzung fortgeführt werden soll. Die Öffentlichkeit wird in einer im Januar geplanten Abschlussveranstaltung und durch den Aushang der Planung am Ort des Geschehens umfassend informiert. Das Entwicklungskonzept "Emmerauenpark" können Sie sich in dem nachstehenden PDF-Dokument ansehen.

Entwicklungskonzept "Emmerauenpark" (PDF-Dokument, 4,5 MB!)

Vision “Marienhöfe” für Lügdes Einzelhandel

Am Mittwoch, den 29. Oktober 2008, traf sich der Arbeitskreis "Einzelhandel in der Altstadt" zum zweiten mal, um über die derzeitige Ausgangslage und mögliche Zukunftsperspektiven zu beraten. Das Büro für Stadtforschung und Planung Junker und Kruse aus Dortmund, vertreten durch Rolf Junker und Svenja Krämer, gaben zunächst eine zusamfassende Einschätzung der Ist-Situation bevor sie ein aus ihrer Sicht umsetzbares Entwicklungskonzept für Lügde´s Innenstadt vortrugen.  Dabei wurden u.a. als Schwächen der bei nur ca. 10 % liegende Verkaufsflächenanteil im Zentrum und das Fehlen einer dichten "Lauflage" angesehen. Die im Stadtkern vorhande-nen "Highlights" lägen verstreut und profitierten zu wenig von Synergieeffekten.<!--more-->

Eine Chance bieten nach Ansicht von Rolf Junker dagegen die neuen Rahmenbedingungen nach dem Bau der Umgehungsstraße. Die historische Altstadt habe viele Potenziale als Anziehungspunkt für den Kunden.

In Ihren Perspektivüberlegungen schlugen die Planer die Stärkung des Einzelhandels durch die Schaffung einer "Hauptlage" in einem attraktiven Mittelpunkt vor. Dazu könnten die bisher ungenutzten und für die Öffentlichkeit unzugänglichen Blockinnenbereiche in den Quartieren zwischen Kloster und der Pfarrkirche "St. Marien" einer neuen Nutzung zur Attraktivitätssteigerung der Verkaufsflächen zugeführt werden. Die Idee einer gemeinsamen Nutzung der "Marienhöfe", so schon mal ein Bezeichnungsvorschlag, sei ein Alleinstellungsmerkmal für Lügde.

In der anschließenden Diskussion wurden die Vorschläge begrüßt und als weiter verfolgenswerte Initiative angesehen. Die Idee sollte auch auf den Block zwischen Marktplatz und Apotheke ausgedehnt werden. Wichtig sei, neben der Weiterentwicklung dieser mittel- bis langfristigen Zukunftsperspektive auch über Sofortmaßnahmen, wie ein attraktives Beleuchtungskonzept, nachzudenken. Grundsätzlich soll in weiteren Schritten über Realisierungsmöglichkeiten der vorgetragenen Konzeption nachgedacht werden. Als weitere Initiative entschlossen sich die teilnehmenden Einzelhändler der Altstadt in einen regelmäßigen Meinungsaustausch  einzutreten um so ein gemeinsames und abgestimmtes Auftreten zu ermöglichen.

Die Präsentation des Einzelhandelskonzeptes Junker und Kruse für die Altstadt Lügde können Sie hier einsehen:

[slideshare id=705221&doc=2workshopeinzelhandel-29102008-1225371087718838-8&w=425]

Das neue Gesicht der “Mittleren Straße”

Interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgen einen VortragDie Umgestaltung der "Mittleren Straße" in Lügde´s Altstadt nach der Verkehrs- entlastung durch die Umgehungsstraße war Gegenstand der öffentlichen Erörterung am 20.10.2008 im Gasthof "Zu den zwei Linden" an der Höxterstraße. Vor voll besetztem Saal stellten die Planer Axel König und Marek Schreckenberg ihre Konzeption einer Hauptstraße mit neuen Ansprüchen vor. <!--more-->

Dabei waren zahlreiche Anregungen und Hinweise von Anliegern und anderen Bürgern aus dem I. Workshop berücksichtigt. Im südlichen Abschnitt soll die Straße künftig mehr der dort vorhandenen Wohnnutzung Rechnung tragen. Die größere Straßenbreite lässt hier mehr Gestaltungsfreiheit, um z.B. vor den Gebäuden Flächen mit privatem Charakter zu schaffen. Der mittlere bis nördliche Abschnitt ist mehr durch Geschäftsnutzung geprägt. Hier soll auch künftig Handel und Dienstleistung gefördert werden. Mehr Aufenthaltsqualität für die Kunden, auch hier und da mehr Platz, z.B. für variable Angebote vor den Geschäften oder auch mal für eine kleine Außengastronomie, sollen ermöglicht werden. Äußerst positiv wurde der Vorschlag aufgenommen, Marktplatz und Kirchplatz zu einem einheitlichen Zentrum inmitten der Altstadt zu entwickeln.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger verfolgen einen VortragGrundsätzlich sollen alle Ausbauten barrierefrei erfolgen und unter dem "Shared Space"-Gedanken mit gleichen Rechten für alle Verkehrsteilnehmer ausgestattet werden. Die jetzt abgestimmte Konzeption soll nun annähernd bis zu einem Vorentwurf für einen Ausbau verfeinert werden. Danach sind auch noch Einzel-abstimmungen mit den Anliegern erforderlich. Außerdem lassen sich die geplanten Einbauten auch vor Umsetzung durchaus für einen gewissen Zeitraum in der Praxis testen.  Die Konzeption wurde von den anwesenden Bürgern positiv aufgenommen, wenngleich bei der Feinarbeit noch viele Details abzustimmen sind. Die weiteren Themen dieses Arbeitskreises wie die Parksituation, Spielen und Grün in der Altstadt oder die Schaffung von attraktivem Wohnraum sollen in einem weiteren Workshop am 2. Dezember 2008 bearbeitet werden. Hier können Sie sich die Präsentation des Planungsbüros GfL aus Bremen ansehen:

[slideshare id=700972&doc=prsentationen-2-ak-lgde20102208-1225275717791158-9&w=425]

III. Workshop “Wohnen in der Altstadt”

Im III. Workshop "Wohnen in der Altstadt" sollen u.a. die Themen: Öffentliches Parken, Anwohnerparken, Grün in der Stadt, Spielmöglichkeiten für Kinder und Wohnumfeld-verbesserungen im Allgemeinen erörtert werden. Dazu haben die Planer der GfL Bremen die aus den bisherigen Bürgerbeteiligungen gewonnenen Anregungen und ihre eigenen Erkenntnisse in einem Konzept verarbeitet, dass an diesem Abend vorgestellt und diskutiert werden soll. Die Veranstaltung, zu der alle Bürger eingeladen sind, findet am

Dienstag, den 2. Dezember 2008, um 19.00 Uhr, im Klostersaal Lügde, Mittlere Str. 2,

statt.

III. Workshop “Emmerauenpark”

Auch mit den Planungen des "Emmerauenparks" im Bereich der Altstadt Lügde geht es weiter. Am 11. November 2008 findet um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Lügde, Am Markt 1, der nächste Workshop mit den Mitgliedern des Arbeitskreises und weiteren an der Mitwirkung interessierten Bürgern statt. In der kommenden Runde sollen die bisher zusammengetragenen einzelnen Vorschläge als Gesamtkonzept vorgestellt werden. Daneben werden die Ergebnisse einer ersten Behördenbeteiligung vorgetragen und Möglichkeiten der Umsetzung erörtert.

II. Workshop “Einzelhandel in der Altstadt Lügde”

Am Mittwoch, den 29.10.2008, trifft sich der Arbeitskreis "Einzelhandel" zum zweiten mal um sich mit der derzeitigen Situation und den Perspektiven des Einzelhandels im Historischen Stadtkern Lügde zu befassen. Die Sitzung findet um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Lügde, Am Markt 1, statt. Im Mittelpunkt der Beratung stehen u.a. Fragen der Umsetzung bereits entwickelter Perspektiven, die Bildung eines räumlichen Einzelhandelsschwerpunktes, fehlende Sortimente und realistische Größenordnungen oder auch bessere Verknüpfungen der vorhandenen Betriebe. Neben den betroffenen Einzelhändlern sind auch interessierte Bürger eingeladen, zusammen mit dem Planungsbüro Junker + Kruse aus Dortmund, an der Konzeptentwicklung mitzuarbeiten.

Es geht weiter ! 2. Workshop “Verkehr in der Altstadt”

Die Planer haben zwischenzeitlich intensiv gearbeitet und die bisher gewonnen Erkenntnisse und Vorstellungen, insbesondere zur Umgestaltung der Mittleren Straße, zu Papier gebracht. Die bisherigen Ergebnisse sollen in einem weiteren Workshop der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden. Hierzu sind die Mitglieder des Arbeitskreises und interessierte Bürger

am Montag, den 20. Oktober 2008, um 19.00 Uhr, in das Hotel "Zu den zwei Linden", Lügde, Höxterstraße 1,

 eingeladen.

Auf der Tagesordnung stehen die Analyse und Bewertung der heutigen Situation, eine Formulierung von Leitlinien zur Umgestaltung des öffentlichen Verkehrsraumes und die skizzenhafte Visualisierung der Leitlinien.

2. Workshop Emmerauenpark

Am Dienstag, den 1. Juli 2008 um 18.30 Uhr findet im großen Sitzungssaal des Rathauses Lügde der 2. Workshop "Emmerauenpark" statt.

Im 1. Workshop, am 13. Mai 2008, sind nach einer gemeinsamen Begehung der Emmer einzelne Bausteine (wie: Emmerstrand, Gastronomie, Waschplätze...) zur Neugestaltung der Emmeraue entwickelt und in einem Plan schematisch platziert worden.

Im 2. Workshop soll die erste planerische Umsetzung dieser Bausteine mittels Lagepläne, Regelquerschnitte und Entwurfsskizzen vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert werden.

Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen!

1. Workshop „Handel in der Altstadt“

Am Montag, den 2. Juni 2008, haben sich im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes „Lügde 2015“ Einzelhändler und Gastronome mit dem Handel in der Lügder Altstadt beschäftigt.

Die Vertreter des Büros für Stadtforschung und Planung Junker und Kruse aus Dortmund, Svenja Krämer und Rolf Junker, stellten dabei zunächst die Ergebnisse ihrer aktuellen Erhebungen zur Bestandssituation des Einzelhandels vor und verglichen sie mit ähnlich strukturierten Kleinstädten. Stärken und Schwächen wurden herausgearbeitet und erste Zielsetzungen für eine künftige Entwicklung diskutiert. Dabei wurde die Umgestaltung der Mittleren Straße nach Fertigstellung der Ortsumgehung als Chance für den Einzelhandel gesehen.<!--more-->

Mit besonderem Interesse wurde der Vorschlag zur Entwicklung eines zentralen Geschäftsbereiches aufgenommen. Intensiv, so die Teilnehmer, müsse man sich um Lösungen für die Leerstände bemühen. Bis zum nächsten Workshop im August wollen sich alle Beteiligten mit den zur Diskussion gestellten Szenarien befassen und an konkreten Umsetzungsstrategien arbeiten. Betrachten Sie hierzu auch die Präsentation des Büros Junker und Kruse.

[slideshare id=446276&doc=luegde-1-workshop-einzelhandel-020608ebook-1212573636095532-9&w=425]

1. Workshop “Verkehr und Wohnen in der Altstadt”

Donnerstag, 15. Mai 2008, 19.00 Uhr, Klostersaal Lügde, Mittlere Straße 2

Die Neugestaltung der Mittleren Straße nach Fertigstellung der Ortsumgehung Lügde und eine Attraktivitätssteigerung für das Wohnen im Bereich der Altstadt Lügde sind die Schwerpunktthemen des 1. Workshops. Wie soll die Straße gestaltet werden ? Welche Funktionen muss sie künftig erfüllen ? Wie kann das Wohnumfeld, insbesondere für Junge Familien, Kinder und Jugendliche attraktiv gestaltet werden? Diese u.a. Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

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Nach Aufzeigen der Problemsituation und einer ersten Bestandsanalyse werden die Teilnehmer zusammen mit Stadtplanern und Vertretern aus Politik und Verwaltung Zielvorstellungen und Lösungsvorschläge erarbeiten.

[Aktualisiert am 27. Mai 2008]

Lesen Sie auch den Bericht der Pyrmonter Nachrichten (PDF-Dokument, 1 MB) zur Veranstaltung.

1. Workshop “Emmerauenpark”

Dienstag, 13. Mai 2008, 18.30 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz

Die Umgestaltung der Emmeraue ist ein wesentlicher Bestandteil des Projektes "Lügde 2015". Ziel ist es, den Fluss so natürlich, so nutzbar und so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Emmer soll zu einem lebendigen Bestandteil des Stadtbildes werden, an dem sich die Menschen unter dem Motto "Spaß am Wasser" gern aufhalten.<!--more-->

Der 1. Workshop "Stadt-Emmer" soll dazu dienen, Ideen und Vorstellungen der Teilnehmer zu sammeln und die Möglichkeiten eines naturnahen Gewässers in der Stadt aufzuzeigen. Es ist geplant, zunächst einen naturnahen Gewässerabschnitt außerhalb von Lügde anzusehen, der als Beispiel dienen soll, und dann gemeinsam die Strecke von der Eisenbahnbrücke bis zum ehemaligen Bauhof zu begehen.

[Aktualisiert am 27. Mai 2008]

Lesen Sie auch den Bericht der Pyrmonter Nachrichten (PDF-Dokument, 1,5 MB) zur Veranstaltung.

Wir bitten die Einzelhändler um Unterstützung

Um das Entgegenkommen der Lügder Einzelhandelsunternehmen bittet die Stadtverwaltung ab der 15. Woche. Im Rahmen einer Einzelhandelsuntersuchung werden Daten zu geführten Sortimenten und zur Verkaufsflächengröße im gesamten Stadtgebiet erhoben. Die Durchführung wird ab dem 9. April 2008 im Auftrag der Stadt Lügde von dem Planungsbüro Junker und Kruse, Stadtforschung – Planung aus Dortmund vorgenommen.<!--more-->

Ziel der Untersuchung ist es, eine optimale Angebotsstruktur für Lügde zu erreichen. Durch die Einzelhandelserhebung können wichtige Rückschlüsse auf die Angebotssituation und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Lügder Einzelhandels gezogen werden. Das Planungsbüro und die Stadt Lügde bitten alle Einzelhändler darum, den Mitarbeitern des Planungsbüros die kurze Erhebung in den Geschäften zu ermöglichen, um ein repräsentatives Bild der Angebotssituation zu erlangen. Die Erheber können sich in den Einzelhandelsbetrieben durch ein Schreiben der Stadt Lügde ausweisen.

Los geht´s

Eine Stadt aus der VogelperspektiveLiebe Bürgerinnen und Bürger, bald ist sie fertig, die Lügder Umgehungsstraße. Das bedeutet, unsere alte Stadt wird vom Durchgangsverkehr befreit sein. Jetzt haben wir die Chance, unsere Altstadt mit neuem Leben zu erfüllen und es uns rundherum richtig schön zu machen. Die Mittlere Straße, der Marktplatz oder unsere Promenade am Wall und an der Emmer könnten ein neues Gesicht bekommen. Wir möchten Natur, Altes und Neues harmonisch verbinden, neu gestalten und mit viel Lebensfreude füllen.

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Liebe Bürgerinnen und Bürger, machen Sie mit! Lassen Sie uns gemeinsam Ideen sammeln und Lösungen finden.

Bis zum Ende des Jahres 2008 soll es ein abgestimmtes und umsetzungsfähiges Entwicklungskonzept für unsere Altstadt geben, in dem die Bereiche Verkehr - Wohnen - Handel - Freizeit zusammengefasst sind. Für die Konzeptentwicklung haben wir namhafte und kompetente Planer als Partner gefunden. Allerdings möchten wir die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in die Planungen mit einbeziehen. Der Startschuss ist bereits gefallen. Am 12. März 2008 haben sich die Planer der Öffentlichkeit vorgestellt und über die Zielsetzungen und das weitere Vorgehen informiert. Die dabei eingesetzten Multimedia-Präsentationen können Sie unter der jeweiligen Kategorie einsehen.

Lesen Sie auch den Bericht der Pyrmonter Nachrichten (PDF-Dokument, 3,2 MB) über die Eröffnungsveranstaltung.

Bürgerbefragung

Anschließend wurden die Besucherinnen und Besucher gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  • Haben Sie eine Leitidee oder eine Vision für den Altstadtkern im Jahr 2015?
  • Was sollte bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden, damit ihre Vision Realität wird?

Das Ergebnis dieser Befragung können Sie hier nachlesen:

[slideshare id=305838&doc=visionen-und-massnahmen-fuer-den-altstadtkern-1205482475626572-2&w=425]

 Aktualisiert am 1. April 2008:

Da die Präsentation weniger gut zu lesen ist, haben wir Ihnen hier das Ergebnis der Befragung auch als PDF-Dokument bereit gestellt:Visionen und Maßnahmen für den Altstadtkern ( (PDF-Dokument 245 KB).

Verkehr in der Altstadt

Seit vielen Jahren beeinträchtigt der starke Straßenverkehr das Leben in der Altstadt; insbesondere für die Anlieger der Mittleren Straße. Rund 12.000 Fahrzeuge nutzen täglich die Straße und bedeuten Lärm, Schmutz und Gefahren für Bewohner und Passanten. Derzeit hat der Autofahrer absoluten Vorrang. Das soll sich ändern !

Eine Straße führt dicht an Häusern vorbei. Auf der Straße sind viele Autos.Mit Fertigstellung der Umgehungsstraße werden sich die Fahrzeugbewegungen nach den vorliegenden Verkehrsprognosen in der jetzigen Ortsdurchfahrt um ca. 60 % verringern. Das ist die Chance, den Straßenraum für die Lügder Bewohner zurück zu gewinnen und mehr Lebensqualität zu schaffen.

Wie soll das gehen ?<!--more-->

Bei der Umgestaltung der Mittleren Straße wollen wir einen neuen Weg beschreiten, der in Europa immer mehr Beachtung findet. "Shared Space" - Geteilter Raum - heißt die neue Philosophie für das Verhalten auf unseren Straßen und Plätzen mit der Zielsetzung der verträglichen Integration unterschiedlicher Nutzungen in einem öffentlichen Verkehrsraum. "Shared Space" bietet die Möglichkeit, unsere Straßen sicherer zu machen, gesellschaftliche Trennungen aufzuheben, die Attraktivität unserer Stadt zu erhöhen und damit nicht zuletzt unserer Wirtschaft einen neuen Impuls zu geben.

In Deutschland setzt diese Philosophie als erste die Gemeinde Bohmte bei Osnabrück um. Dort hat das Projekt "Shared Space" eine riesige Beachtung gefunden. Auf der Internetseite der Gemeinde Bohmte sind umfangreiche Informationen zum Thema zu finden.

Für "Shared Space" besitzt die Einbindung der betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden besondere Bedeutung. Planungsbetroffene sollen die Möglichkeiten haben, ihr Alltagswissen und ihre Auffassungen mit einzubringen. In der Eröffnungsveranstaltung am 12.3.2008 wurden die Zielsetzungen zur Umgestaltung der Mittleren Straße vorgestellt.

Geteilte Räume (Shared Spaces) für ein attraktiveres Leben in der Altstadt

Ingenieurbüro Grontmij  / GfL, Bremen

[slideshare id=305830&doc=koenig-gemeinsam-genutzte-flaeche-in-der-altstadt-120548233382258-2&w=425]

Nach einer Bestandsaufnahme durch die beauftragte Planungs- und Ingenieurgesellschaft GfL  soll der erste Workshop zum Projekt "Verkehr in der Altstadt" am

Donnerstag, 15. Mai 2008, um 19.00 Uhr,

im Rathaus Lügde, im Großen Sitzungssaal

stattfinden. Hierzu sind alle Planungsbetroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Emmerauen-Park

Viele Menschen mit Kanus an einem FlußEntlang des Historischen Stadtkerns verläuft parallel zum Emmerauentunnel die "Emmer". Der Fluss hat für den Altstadtbereich eine enorme Bedeutung. Nicht nur, dass er immer wieder Hochwassergefahren für die Bewohner der Altstadt mit sich bringt, er ist auch wesentlich gestaltendes Element des stadtnahen Grünbereichs. Er war in früheren Zeiten auch bedeutsam für Nutzungen wie Waschen, Schöpfen, Baden, Befahren und für den Betrieb der ehemaligen Mühle. Eine allgemeine Vernachlässigung, wie sie an Gewässern in Ortsdurchgängen oft zu beobachten ist, und die langjährige Unantastbarkeit der Gewässer auf Grund der schlechten Wassergüte, haben die Emmer zu einem eher unscheinbaren Bestandteil der Stadt geraten lassen.

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Nach dem Bau der Ortsumgehung besteht die Chance,  die "Stadt-Emmer" 

  • so natürlich wie möglich (Gewässerökologie, -morphologie)
  • so nutzbar wie möglich (Spaß am Wasser, Spielen, Baden, Rasten, Sonnen, Befahren, Spazieren, Angeln)
  • so attraktiv wie möglich (Bestandteil des Stadtbildes, Auenparkelement)

herzurichten.

Parallel dazu soll der stadtnahe Erholungsbereich entlang der Emmer von der Eschenbrucher Straße bis zum ehemaligen Bauhofgelände an der Mühlenstraße auf einer Länge von rund1000 Metern nicht nur die traditionellen Nutzungen ermöglichen, sondern auch als neuer, naturnaher Erlebnisraum mit Spiel- und Sportmöglichkeiten und neuen Wegeverbindungen für Jung und Alt gestaltet werden. Der Aufenthalt am Wasser wird eine neue Attraktivität für das Wohnen in der Altstadt mit sich bringen. Diese Planung wird durch das Ingenieurbüro Sönnichsen & Partner aus Minden in Kooperation mit einem Landschaftsplanungsbüro bearbeitet.

Stadt-Emmerauenpark

Ingenieurbüro Sönnichsen & Partner, Ingenieure für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Minden[slideshare vortrag-herr-snnichsen-spass-am-wasser-1205419403524656-3]

Handel in der Altstadt

Eine lebendige Stadt braucht den Handel. Der Handel braucht eine lebendige Stadt. In den Augen eines Kunden sind die Einkaufsmöglichkeiten das wesentliche Merkmal für eine attraktive Innenstadt. Das bedeutet, wenn die Einkaufsmöglichkeiten nicht attraktiv genug sind, können auch noch so schöne Grünanlagen, Bänke und Parkplätze keine attraktive Innenstadt zaubern.

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Ein Markt mit Blumenständen. Viele Menschen betrachten die angebotenen Pflanzen.Wie auch in anderen Städten ist der Einzelhandel im historischen Stadtkern von stetigem Rückgang betroffen. Kleinteilige Einzelhandelsgeschäfte, die die Innenstadt prägen, sind über die Altstadt verteilt. Lebensmittel werden nur am Rand der Altstadt angeboten. Leerstände und Trading Down-Tendenzen sind nicht zu übersehen. Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes soll vor diesem Hintergrund untersucht werden, ob und wie der Einzelhandel in der Lügder Innenstadt so gestärkt werden kann, dass er wieder zu einer Attraktion und zu einem Magneten für die Innenstadt wird.

Ein Verkaufsraum mit FachwerkbalkenDer beabsichtigte Umbau der Ortsdurchfahrt ist dabei als Chance für eine Neuorientierung zu sehen. Zusammen mit dem Einzelhandel vor Ort wird das erfahrene Fachplanungsbüro Junker & Kruse aus Dortmund zunächst eine Bestandsanalyse vornehmen und danach Ziele in Form von alternativen Szenarien entwickeln, die die möglichen Entwicklungsoptionen für die Lügder Innenstadt aufzeigen sollen. Im dritten Schritt wird dann ein konkretes, handlungsbezogenes Entwicklungskonzept für den Einzelhandel formuliert, dass u.a. Aussagen zur räumlichen Struktur, zum Branchenmix und zu Möglichkeiten einer Kooperation enthalten wird.

Stärkung des Einzelhandels

Junker und Kruse, Stadtforschung und Planung, Dortmund [slideshare id=305826&doc=junker-kraemer-einzelhandel-1205482077338070-5&w=425]

Wohnen in der Altstadt

Ein Fachwerkhaus mit Garten und vielen PflanzenFür eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt ist die Altstadt als Wohnstandort von besonderer Bedeutung. Durch die bisherige Verkehrsproblematik wurde das Wohnen insbesondere an der Mittleren Straße unattraktiv. Leerstände machen die Mängel offensichtlich. Auch andere Faktoren fehlen noch, um der Altstadt gute Wohnbedingungen zu bescheinigen.

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Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes sollen Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnumfeldes erarbeitet werden. Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum bedarf einer Verbesserung. Die Schaffung von Spielmöglichkeiten für Kinder, die Organisation des ruhenden Verkehrs, Begrünungsmaßnahmen, eine ansprechende Stadtmöblierung oder die Ermöglichung wohnungsbezogener Freiräume sind u.a. Themen, die zur Profilierung der historischen Altstadt Lügdes als Wohnstandort bearbeitet werden sollen.

Ansprechpartner

Ansprechpartner für das Stadtentwicklungsprojekt "Lügde 2015"

Stadt Lügde

Bürgermeister Hubert Scholand Telefon: 05281 770811 Telefax: 05281 9899811 E-Post: h.scholand [Et] luegde.de

Fachbereichsleiter Planen und Bauen Günter Loges Telefon: 05281 770861 Telefax: 05281 9899861 E-Post: g.loges [Et] luegde.de

<!--more--> Verkehr und Wohnen

GfL, Bremen

Axel König Telefon: 0421 2032811 Telefax: 0421 12032747 E-Post: axel.koenig [Et] grontmij.de

ASP Atelier Schreckenberg (Landschaftsplaner), Bremen

Marek Schreckenberg Telefon: 0421 1369120 Telefax: 0421 13691236 E-Post: marek.schreckenberg [Et] berlin.de

Emmerauen-Park

Sönnichsen & Partner, Ingenieure für Wasserbau und Wasserwirtschaft, Minden

Detlef Sönnichsen Telefon: 0571 45226 Telefax: 0571 41532 E-Post: detlef.soennichsen [Et] soe-ing.de

Elmar Brömse Telefon: 0571 97219605 Telefax: 0571 41532 E-Post: elmar.broemse [Et] soe-ing.de

Handel

Junker und Kruse, Stadtforschung–Planung, Dortmund

Rolf Junker Telefon: 0231 5578580 Telefax: 0231 55785850 E-Post: junker [Et] junker-kruse.de

Svenja Krämer Telefon: 0231 5578580 Telefax: 0231 55785850 E-Post: kraemer [Et] junker-kruse.de